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THEMA: Gasverbrauch Caravan Winter

Bürstner Caravan 6 Jahre 10 Monate ago #552

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Erstmal herzliche Grüße an alle Mitglieder hier.
Meine Frage:
Ich habe vor in das Lager der Dauercamper überzuwechseln, anstatt Miete zu zahlen.
Mein Wunschcaravan ist ein neuer Bürstner Averso.

Nun habe ich zum einen viel Lob über Bürstner gehört, zum anderen aber eben auch Kritik bezgl. der Wandstärken im aktuellen Test einer Zeitschrift.
Ist der Bürstner Averso mit ca. 23 mm Wandstärke noch im Limit für Ganzjahreseinsatz?

Mit wieviel Gas kommt man im 1 Personen Haushalt bei ca. 20 Grad Innentemperatur und -10 Grad Außentemperatur aus. Verbaut ist eine Truma 3000....also 3.6 kw. Der Caravan ist ca. 5 m lang...

Kann mir da jemand helfen, zu oder abraten?
mfg
er.
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6 Jahre 10 Monate ago #553

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Hallo erbafh,

herzlich willkommen in unserem Forum.

Wir haben uns auf dem Campingplatz bei den Dauercampern schon über vieles unterhalten, aber die Wandstärken unserer Wohnwagen war noch nie ein Thema ;) . Ich denke, dass die Unterschiede bei den Herstellern nicht so groß sind, und jeder sich so seine Gedanken über Wandstärken und Isolierung macht.

Wir schlafen an den Wochenenden (auch oft in den Wintermonaten) in einem Wilk Baujahr 1991. Bisher habe ich noch nie gefroren, da bei uns auch eine Truma 3000 läuft und diese den Wagen mit seiner Innenlänge von 5,90 m excellent aufheizt. Wenn es richtig kalt ist und auch noch eisiger Ostwind bläst, dann kann es trotzdem mal leicht unangenehm werden. Irgendwie zieht es dann durch die Zwangsbelüftungen im Boden in den Wohnwagen rein. Meine Frau merkt so etwas und bemängelt das dann auch.

Bei Temperaturen unter 0 Grad verheizen wir in zwei bis 3 Tagen eine 11 kg Gasflasche.

Du solltest Dir auch noch Gedanken bzgl. eines feststehenden Vorzeltes machen. Ich habe noch niemanden kennengelernt, der nur im Wohnwagen lebt. Meistens halten sich die "seßhaften" im Vorzelt auf und verwenden den Wagen eigentlich nur zum Schlafen. Dann allerdings musst Du noch eine weitere Heizmöglichkeit einplanen. Die meisten verwenden Gaskatalyt-Öfen. Bei uns hat sich ein Rentner in das große Vorzelt (9x3 m) eine Truma Heizung einbauen lassen. Da gibt es dann ein richtiges Kamin auf dem Vorzelt und die Luft im Vorzelt ist auch irgendwie gesünder. Das Ding ist aber nicht billig.

Jetzt hoffe ich, dass sich auch noch ein paar Mitstreiter zu diesem Thema melden und etwas über die aktuellen Wandstärken sagen können ;) .

Gruß
Hansi
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zeitschriftwertung 6 Jahre 10 Monate ago #554

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Danke an den Admin....

naja, vielleicht war ich auch selber zu pingelig...
ist aber auch keine leichte entscheidung, die wohnung aufzugeben, meine ich...

ok,
die frauen meken sofort wenn es zieht.......

habe gehört, dass bürstner komprimiertes styropor verwendet, also styrodur....das kann bei gleichen werten dünner sein...
und sonst:

vorzelt ist auch schon geplant, muss doch meine sachen unter kriegen.....

gibt es tips, ein vorzelt ohne caravan aufrecht zu erhalten, wenn man mal wegfährt meine ich? werde kein freistehendes erwerben, von daher tipps?

lg
an alle
er.
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6 Jahre 10 Monate ago #555

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Hallo erbafh,

wenn Du kein freistehendes Vorzelt erwerben willst, dann solltest Du unbedingt darauf achten, dass es sich trotzdem um ein hochwertiges Ganzjahresvorzelt handelt und nicht um ein billiges Reisevorzelt. Diese "billigen" Zelte eignen sich mit Sicherheit dazu, sie 10 Jahre lang einmal jährlich 2-3 Wochen aufzubauen und dann wieder in Ihrem Sack zu verstauen.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass so ein Zelt im Dauerbetrieb dann relativ schnell anfängt Probleme zu machen. Es kommt dazu, dass Zelte mit Rundgestänge viel schwerer zu isolieren sind, wie freistehende Zelte mit Holz- oder Aluprofilen.

Ein normales Vorzelt hat eine Keder, welche in die Kederleiste des Wohnwagens eingeführt wird. D.h. Du kannst nicht nach Lust und Laune wegfahren, da das Zelt erst wieder aus der Kederleiste gezogen werden muß. Dazu ist notwendig es abzubauen.

Wenn Du handwerklich geschickt bist, könntest Du eine stabile Rückwand bauen, diese am (auch noch zu bauenden) Vorzeltboden befestigen und an dieser Rückwand eine Kederleiste anzubringen. Du baust quasi eine Wohnwagenaußenwand nach ;) . Jetzt könntest Du den Wohnwagen wenige Zentimeter neben diese Rückwand stellen. Du mußt nur daran denken, dass Du mit einer Zeltplane den Durchgang zwischen Wohnwagen und Vorzelt abdeckst. Einen Durchgang zum Wohnwagen in der Rückwand darfst Du natürlich nicht vergessen.

Ist aber alles nur ein Tipp.

Gruß
Hansi
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