Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
Willkommen Gast, wir begrüssen Sie recht herzlich in unseren Foren. Sie müssen sich registrieren, um in den Foren Beiträge verfassen zu können. Natürlich ist die Registrierung für Sie kostenlos. Sollten Sie schon registriert sein, melden Sie sich bitte an.

THEMA: blutige Anfänger

unzählige Fragen 7 Jahre 1 Woche ago #171

  • Emma
  • Emmas Avatar
  • OFFLINE
  • Fresh Boarder
  • Karma: 0
Hallo erst mal!

Auf der Suche nach Unterstützung beim Start ins Dauercamperleben bin ich auf dieses Forum gestoßen.

Ich bin stolze Besitzerin eines KIP Wohnwagens aus den frühen 70ern. Der Holländer ist mit seinen Vorbesitzern über alle Berge im Westen des Kontinentes gezogen. Seit 2000 gehört er mir und solang die Kinder klein waren, sind wir jedes Jahr damit nach Holland gebraust.
Die Ehe ist hin, die Kinder groß, der Wagen noch immer da, und mit ihm und meinem neuen Partner will ich nun ins Dauercamperleben starten.

Gemeinsam haben wir den Wagen freigelegt, aus meinem Garten gezogen, ihn gesäubert und auf einen schönen CP hier in der Nähe geschafft.
Dort haben wir ein hübsches, etwas vergammeltes Gärtchen und aufgeschütteten Schotter dort, wo der Wagen und das Vorzelt stehen sollen.
DIese ersten Schritte waren die gefürchtetesten wegen so vieler Unsicherheitsfaktoren.
Ich habe Rotz und Wasser geschwitzt, bis wir endlich da waren.
Aber nun? Weiter haben wir noch kaum gedacht.

Zunächst besitzen wir nur unser ebenfalls 30 Jahre altes Vorzelt, das aber bisher als Touri- Camper immer gute Dienste geleistet hat. Weil das Geld ewig knapp ist, muss dieses Zelt auch zunächst mal weiter herhalten. Desweiteren haben wir Tisch und Stühle, Gaskoffergrill, Gartenliege und Sonnenschirm, einen Satz Plastikteller und Becher, Besteck und einen Spielzeugeimer mit Schaufel und Förmchen.
Reicht das als Grundausstattung?

Da ragen eine Menge Schläuche und Leitungen aus dem Boden und ich als Touritrottel habe keine Ahnung, wofür die alle gut sind. Strom, Wasser, Abwasser?
Der Eigentümer kümmert sich, alles mit vernünftigen Anschlüssen zu versehen und zu bezeichnen, immerhin.
Was machen wir mit diesem Schotterboden? Da muss doch irgendwas drauf, so kann ich da doch kein Zelt aufstellen und auch der Wagen steht so auf Dauer doch nicht wirklich gut? Unter das Bugrad und unter die Stützen haben wir schon mal Betonplatten gelegt, aber die Reifen stehen auf dem blanken Schotter.

Ich hatte auf baldige Urlaubsfreuden gehofft, aber zunächst sieht das mal nach ganz viel Geld und Zeit verschlingender Arbeit aus.

Wir gehen es an, ich träum schon so lange von dieser kleinen Zuflucht und wenn ich darf, erzähle ich hier gerne, wie es sich so entwickeln wird.

Über Tipps und Ratschläge jeder Art bin ich außerordentlich dankbar, dann können wir grobe Fehler vermeiden, die hinterher sonst vielleicht richtig teuer werden.

Wie sieht das eigentlich mit Versicherung aus?
Man hat mir geraten, den Wagen weiterhin angemeldet zu lassen, damit es keine Schwierigkeiten gibt, ihn später neu anzumelden, wenn er vielleicht mal wieder da wech soll.
Er ist also weiter Haftpflicht versichert. Aber der ganze Klimbim drin und drumherum? Gehört das zur Hausrat, muss ich das Extra versichern?
Es werden ja mit der Zeit doch eine Menge Sachen dort sein und auch bleiben. Ich denke an Rasenmäher, Fahrräder, Fernseher, Radio, Küchengeräte und was weiß ich noch alles...

Wisst ihr, wie aufregend das alles ist? Ich muss unbedingt Bilder machen...

Alles Liebe
Emma


Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

7 Jahre 1 Woche ago #173

Hallo Emma,

da habt ihr euch ja viel vorgenommen. Ich weiß, wovon ich rede, denn wir haben auf unserem jetzigen Platz auch bei Null angefangen. Die Parzelle war völlig nackig. Der Vorgänger hat alles, wirklich alles weggeräumt; wir hatten nur Rasen und ein riesiges Loch, wo vorher wohl mal Sand und Waschbetonplatten als Untergrund für ein wunderschönes freistehendes Vorzelt war, welches wir aber nicht übernehmen durften.
Wir haben dann die Fläche für Wohnwagen und Vorzelt komplett wieder mit Waschbetonplatten hergerichtet. Der Wohnwagen, mit dem wir sehr oft unterwegs sind, steht somit gut und gerade und lässt sich schnell rein- und rausschieben. Dann haben wir ein freistehendes Vorzelt, als Boden Rauhspund auf dicken Bohlen. Leider haben wir den Boden nicht isoliert. Bei eurem Schotteruntergrund würde ich zumindest zwei Fahrspuren mit Waschbetonplatten herrichten. Den Wohnwagen würde ich angemeldet lassen, denn solange er fahrbereit ist, könnt ihr den dann auch urlaubsmäßig noch benutzen (verkaufen lässt er sich m.M. nach so auch besser). Damit der Wohnwagen auch frei beweglich ist, wäre ein daran angebrachtes (mit der Zeit wohl vollgestelltes) Vorzelt sehr hinderlich. Nun hast du bereits ein Vorzelt, ich gehe davon aus, dass es nicht freistehend ist, es lässt sich aber freistehend machen; entweder mittels eines Alu-Rahmens mit eingezogener Hinterwand, was aber sehr teuer ist und gebraucht selten zu finden ist. Eine preiswertere Alternative dazu wäre - sofern es die Bestimmungen des Campingplatzes zulassen - dass ihr eine Holzwand baut, an der passgenau zum Zelt eine Kederleiste angebracht ist, wo dann das Zelt eingezogen wird. So ist das Zelt freistehend, der Wowa bleibt beweglich. Selbst wenn der Wowa nicht mehr bewegt wird, so lässt er sich bei Bedarf sehr schnell austauschen, was bei einem vielleicht später ausgebautem Vorzelt kaum mehr möglich sein dürfte. Oder ihr baut das Zelt ganz einfach so an den Wowa, wie es vorgesehen ist.Wie du den Boden des Vorzeltes gestaltest, da hast du mehrere Möglichkeiten, je nach deinen Ansprüchen. Da kannst du mal nach googlen. Sicher findest du hier im Forum auch einige gute Informationen, da darüber bereits geschrieben wurde.

Deine beschriebene Grundausstattung dürfte für den Anfang reichen, denn sie reichte ja wohl auch bisher im Urlaub. Mit der Zeit wirst du sicher das eine oder andere aus der Wohnung ausmustern und mit zum Platz schleppen. Aber lass dir gesagt sein, je weniger ihr da habt, desto flexibler seid ihr anschließend! Wir sind bereits einmal umgezogen, das war ein ganzes Stück harte Arbeit und eine Menge Zeit ist dafür draufgegangen,

Hinsichtlich der Versicherung gibt es auch mehrere Möglichkeiten. Für ganz feststehenede Dauercamper gibt es spezielle Dauercamperversicherungen (Haftpflicht und Hausrat). Ich hatte bei meiner ersten feststehenden Anlage nur eine Haftpflichtversicherung, Hausrat war mir egal, weil alles sehr alt war. Nun habe ich die Fahrzeug-Haftpflicht. Aber Vorzelt und Möbel und Hausrat darin sind unversichert. Da solltest du dich bei verschiedenen Versicherungen erkundigen.

Hinsichtlich der Anschlüsse auf dem Platz kann ich dir leider nix sagen, wir haben lediglich einen Stromanschluss am Wohnwagen und Frischwasser für mehrere Parzellen in irgend einer Ecke. Da musst du wohl jemanden vom Platz fragen, wie wo was genau usw.

Nun Emma, da kommt ne Menge Arbeit auf euch zu, aber ich denke es wird euch ne Menge Spass machen, und selbigen und viel Erfolg wünsche ich euch beim Aufbau. Wenn du noch spezielle Fragen hast auf die du keine oder unzureichende Antworten findest, dann frage einfach noch mal.

Schöne Grüße
Touringgit
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

Herzlich Willkommen bei den Dauercampern 7 Jahre 1 Woche ago #174

  • Admin
  • Admins Avatar
  • OFFLINE
  • Fresh Boarder
  • Karma: 0
Hallo Emma,

schön, dass Du zu den Dauercampern gefunden hast ;) . Wir werden Dich gerne in der Anfangsphase unterstützen und beraten. Sicherlich wirst Du auch viele Hinweise und Tipps auf Deinem Campingplatz bekommen. Auch die anderen Dauercamper haben irgendwann mal neu angefangen und waren auf Hilfe und Ratschläge der anderen angewiesen. Genau das macht für mich das Schöne am Dauercamping aus: Jeder hilft Jedem und keiner wird mit seinen Problemen allein gelassen.

Touringgit (was für ein schwieriger Nickname ;) ) hat Dir schon viele wertvolle Tipps gegeben. Ein kleiner Tipp von mir: Auf Dauer wirst Du evtl. Probleme mit dem Vorzelt bekommen. Unser Vorzelt war erst 14 Jahre alt, als wir es für das Dauercampen mißbrauchten. Nach ca. zwei bis 3 Jahren war es allerdings nicht mehr brauchbar. Reisevorzelte sind einfach nicht dazu gedacht, das ganze Jahr aufgebaut zu sein. Da gehen dann plötzlich die Reißverschlüsse, Plastikfenster etc. kaputt. Bei eBay werden immer wieder gute, gebrauchte Standvorzelte angeboten. Diese sind meist aus Materialien, welche gewährleisten, dass so ein Zelt viele Jahre ununterbrochen aufgebaut sein kann. Im Winter kommt man bestimmt auch günstiger dran, wie in der Saison. Natürlich könnt Ihr vorerst mit Euerm alten Zelt anfangen.

Also, viel Spaß mit Euerm neuen Hobby und gib gelegentlich Bescheid, wie es Euch ergangen ist.

Gruß, Hansi

Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

Herzlich Willkommen bei den Dauercampern 7 Jahre 1 Woche ago #175

Original geschrieben von: Admin
... Touringgit (was für ein schwieriger Nickname ;) ) ...

Ach was, gar nicht schwierig. Setzt sich zusammen aus Eriba TOURING und der zweiten Silbe meines Vornamens BirGIT.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

7 Jahre 1 Woche ago #176

  • Admin
  • Admins Avatar
  • OFFLINE
  • Fresh Boarder
  • Karma: 0
Hallo Touringgit

Jetzt habe ich den Namen verstanden. Vielleicht sollte ich mich künftig Wilknsi nennen :D .

Grüße von
Wilknsi
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

7 Jahre 1 Woche ago #177

  • Emma
  • Emmas Avatar
  • OFFLINE
  • Fresh Boarder
  • Karma: 0
Hi,

Danke für eure Hilfe, wir können die echt gut brauchen.

Vor allem das mit dem gebrauchten Standvorzelt bei ebay ist ein richtig guter Tipp, werde mich beizeiten drum kümmern.

Wir haben nun einen Ansatz gefunden, wo wir beginnen können und werden am WE zunächst mal den Kies und die Platten, die in meinem Garten schon ewig rumliegen, zum Platz schaffen. Mit denen, und denen, die schon da rum liegen (vielleicht müssen wir ein paar dazu kaufen) werden wir dann beginnen, den Platz für das Vorzelt auszulegen. Außerdem wollen wir unter die Wohnwagenreifen zwei längere Betonplatten in den Schotter einlassen.

Also genug Arbeit für unser erstes WE auf dem Platz, und huuu, es sieht aus, als würde es ganz schön kalt werden.
Letztes WE war so herrliches Wetter, da hätte mir das viel mehr Spaß gemacht.

Schönes WE für alle

Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Ladezeit der Seite: 0.236 Sekunden